Ernst-Penzoldt-Mittelschule

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Erlanger Inklusionspreis 2016

Die Stiftung der Lebenshilfe Erlangen zeichnet jedes Jahr drei Institutionen aus, die sich auf dem Gebiet der Inklusion besonders engagiert zeigten. Neben dem Roten Kreuz und dem Novotel Erlangen, wurde für das Jahr 2016 die Ernst-Penzoldt-Mittelschule ausgezeichnet. Eigentlich ist es für unsere Gesellschaft nicht rühmlich, wenn wir für etwas ausgezeichnet werden, was selbstverständlich sein sollte. Das Zusammenleben und -arbeiten von Behinderten und Nichtbehinderten ist noch zu oft geprägt von Unsicherheit und an vielen Stellen auch von Vorurteilen. Wofür aber wurden wir nun ausgezeichnet? Im Jahr 2014 wollte eine Mutter ihren chronisch kranken Sohn bei uns anmelden. Der Schulbesuch war häufig wegen Krankenhausaufenthalten unterbrochen und die Familie hatte schon einige Absagen von anderen Schulen erhalten. Für den damaligen Rektor, Herrn Voit, war es eine Selbstverständlichkeit, dass dieser Schüler eine Chance an der EPS erhielt. Er wurde intensiv von der Klassenlehrerin, aber auch den beteiligten Kolleginnen und Kollegen betreut. Dem Schüler wurde der Schulalltag ermöglicht und es kehrte für ihn endlich fast so etwas wie Normalität ein. Eine große Hilfe war auch die Unterstützung des MSD der Förderschule. Der Junge nahm an der Segelwoche teil und fehlte auch nicht bei der Wintersportwoche in Inzell. Während schwieriger Phasen unterstützte die Klassenlehrerin, Frau Stach, auch im Krankenhaus und tauschte sich regelmäßig mit den Kolleginnen und Kollegen der Schule für Kranke aus. Die Situation entspannte sich und das Selbstwertgefühl, sowie die Leistungen des Schülers steigerten sich enorm. Daher schlug die Mutter unserer Schule bei der Stiftung der Lebenshilfe für diesen Preis vor.

Am 18. November 2016 wurde uns dieser dann während eines Festaktes in der Georg-Zahn-Schule verliehen. Frau Herbst, die Bürgermeisterin der Gemeinde Spardorf, hielt die Laudatio. Es tat sehr gut, ihren lobenden und wertschätzenden Worten zu folgen. Herzlichen Dank dafür. Wir nehmen uns für die Zukunft fest vor, daran mitzuwirken, dass Inklusion etwas ganz Normales ist. Vielen Dank an den Stiftungsrat, der uns mit diesem Geldpreis von € 500 bedachte. Wir werden den Betrag sinnvoll und zum Wohle all unserer Schülerinnen und Schüler ausgeben.

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