Ernst-Penzoldt-Mittelschule

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Schullandheim in Teuschnitz der 5. Klassen

Am Montag, den 14.11.2016 um 8.10 Uhr, trafen Schüler, Eltern und Lehrer am Reisebus ein, um sich auf den Weg nach Teuschnitz ins Schullandheim zu machen. Voller Aufregung fieberten alle der kommenden Woche entgegen. Im Bus legten wir unsere Sachen hinein, verabschiedeten uns von unseren Eltern und fuhren los.

Auf der Fahrt aßen wir, hörten Musik und einige Kinder haben sogar geschlafen. Als wir aus dem Fenster gesehen haben, sahen wir auf einmal Schnee, was uns Kinder sehr gefreut hat. Viele wollten mit ihrem Handy den Schnee fotografieren. Wir haben beschlossen, dass es der beste Schullandheimaufenthalt von allen wird (Autoren: Selim und Afsheen).

Nach über zwei Stunden kamen wir dort an und wurden von unseren zukünftigen „Teamern“ im Haus herumgeführt. Begeistert bezogen wir im Anschluss daran  unsere gemütlich ausgestatteten Zimmer. Wir hatten gerade noch Zeit, unsere Koffer auszupacken, dann gab es ein leckeres Mittagessen (Autoren: Paul und Fynn H.).

Am Nachmittag spazierten wir in den Wald und setzten uns, bei wunderbarem Sonnenschein, auf ein Waldsofa. Das war sehr ungemütlich. Wir spielten dann gemeinsam ein sehr lustiges Orientierungsspiel. Man musste ein anderes Kind, dem ein Tuch über die Augen gebunden wurde, führen. Das letzte Spiel ähnelte dem Fangspiel. Dass war richtig cool (Autoren: Selina und Kiara).

Am Abend machten wir eine Nachtwanderung. Im Wald angekommen war es schon sehr dunkel. Einige hatten Angst, andere nicht. Irgendjemand  (Namen werden hier nicht genannt!) hat die Mädchen erschreckt und sogar die Jungs zeigten ein bisschen Angst. Wir wanderten zu einer Kapelle und jeder  Schüler bekam eine brennende Kerze in die Hand. Wir durften sagen, wie uns der erste Tag gefallen hat. Auf dem Rückweg war es total lustig und fast keiner hatte mehr Angst (Autoren: Romeo und MiŠko).

Am zweiten Tag lernten wir bei eisigen Temperaturen das „Nordic Walking“. Die Straßen waren eisglatt, aber wir blieben tapfer! Es gab sogar einen kleinen Schneesturm, aber das machte uns nichts aus. Als wir im Wald waren, rutschten die ersten aus, sogar Herr Dötzer musste sich durchkämpfen. Die Jungs der Klasse erfanden das „Nordic Rutschen“. Sie setzten sich auf den Po und rutschten mit einem breiten Lächeln den Abhang herunter. Prinzessin Morifee und Schacko  fanden es etwas eklig, aber auch lustig, als die Jungs Schnee aßen, Nicht nur die Jungs aßen Schnee. Als wir zurückkamen, waren die Haare der Mädchen gefroren, die Füße taten weh und manche hatten leichten Muskelkater. Trotzdem war das Nordic Walking super! (Autoren: Anna und Dilay)

Dienstag war Sport in der Turnhalle angesagt. Wir haben sehr lustige Sachen gemacht. Besonders der „Sture Esel“ war klasse. Neben Zombiball spielten wir noch Künstler, die ihr Modell blind nachformen sollten. Insgesamt haben wir viel gelacht und uns viel bewegt (Autoren: Nara und Jana).

An diesem Tag durften wir selbst kochen, aber wir mussten das Essen auch aufessen. Die Spagetti mit Tomatensoße haben lecker geschmeckt und auch die Kürbissuppe war sehr gut. Zum Nachtisch gab es Obstsalat. Am Ende schmeckte alles und wir waren stolz auf unsere Leistung (Autorin: Valentina und Kateryna).

Am dritten Tag haben wir eine Rally durch das Haus gemacht. Da mussten wir 15 Zahlen finden, die überall versteckt waren. Auf der Rückseite des Zahlenzettels stand ein Passwort, das wir uns gemeinsam merken mussten. Der jeweilige Betreuer stellte uns dann eine Aufgabe, die wir lösen mussten. Dann erhielten wir die nächste Nummer. Ein anstrengendes aber tolles Spiel (Autoren: Fynni und Tamara S.).

Donnerstag stand der Besuch des Tropenhauses auf dem Plan. Auf dem Weg dorthin sangen wir gemeinsam Lieder im Bus. Dort angekommen stürmten wir neugierig ins Haus. Unsere Jacken und Rucksäcke legten wir in Spinte und bekamen im Anschluss von einer Betreuerin Kopfhörer und ein Gerät, in das wir Nummern eingeben konnten. Es wurde uns genau erklärt, wie alles funktioniert. So wanderten wir mit unserer Betreuerin durch das Tropenhaus und konnten alles ansehen. Am Ausgang haben manche Schüler Chili in verschiedenen Schärfegraden gekauft, die wir bei der Lehrerin abgeben mussten, um sie bei unserer Rückkunft wiederzubekommen. Gut gelaunt haben wir auf dem Rückweg wieder Lieder gesungen (Autoren: Damyria und Tamara V.).

Donnerstagabend war unser „Bunter Abend“, der von uns Schülern selbst gestaltet und organisiert wurde. Durch den Abend führten Anna und Kateryna. Ich (Daniel C.) eröffnete den Abend mit der ersten Vorführung. Ich spielte den Tollpatsch und brachte die Kinder zum Lachen. Anna, Maja und Tamara V. präsentierten eine Sportshow mit Handständen, Rädern und Brücken. Fynni R. spielte richtig gut Klavier und auch Kateryna gab eine fantastische Klaviervorstellung. Drei Schüler der Klasse sangen ein Lied. Selina und Damyria führten den „Cup-Song“ vor, Tamara S. und Kiara präsentierten zwei englische Lieder, wozu sie tanzten und Jana und Anna spielten „Dumm und Dümmer“, was sehr lustig war. Am Ende trat dann noch fast die gesamte 5C mit einem Lied auf. Im Anschluss gab es dann noch eine gemeinsame Disco. Insgesamt war es ein sehr schöner Abschlussabend! (Autor: Daniel C.)

Am nächsten Morgen reisten wir, nach einem ausgiebigen Frühstück, wieder ab. Wir alle bedauerten, dass die schöne, gemeinsame Woche schon zu Ende war.

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